Sonntag, 1. Juni 2008

Nun etwas ausfürlicher

Ich liege zwar noch nicht im Bett, sondern sitze auf Stufen zu einem Anleger. Ein paar Meter weiter qutischen Entenküken.
Jo, also um halb 8 heute morgen haben wir die Pension verlassen und bei einer Bäckerei vor der Tür gefrühstück. Dann ging es weiter zur Fähre von Bad Honnef zum Rolandseck. Dort angekommen machten wir den Anstieg zum Rheinhöhenweg. Im Wald war es schon recht schwül. Es war alles recht gut ausgeschildert. Und nach einer ganzen Weile im Wald kamen wir durch Oberwinter. An der Botschaft der Ukraine und einem Pkw aus Bad Driburg vorbei. In Bandorf dann verliesen uns die Schilder und wir fragten einen Anwohner. Dieser hat uns geraten, lieber den Radwweg am Rhein zu nutzen, weil wir sonst riesen Umwege gehen müssten. Gesagt getan. Also runter vom Berg, überholt von unserem "Berater" auf dem Fahrrad. Am Rhein gibt es wenigsten mehr zu sehen. Im Wald ist es zwar auch nett und vor allem ruhiger, aber Abwechselung erleichtert das Vorwärtskommen. Über Remagen (dort machten wir Pause und der Herr aus Bandorf kam dort mit dem Fahrrad her und kam nochmal kurz zu uns) ging es dann in Richtung Bad Breisig, dem heutigen Ziel. Eine schöne Dusche lockte, denn heute war es schon recht warm. Während der letzten 5 km spürte ich schon meine Muskeln, vor allem in den Oberschenkeln. Dann in Breisig erstemal zur Kirche. Pfarrer war natürlich keiner zu finden. Die haben sich wohl alle vor uns versteckt. Auf dem Weg zur Touristeninfo zwackte dann mein Knie (altes Wanderleiden) un dich setzte mich in den Kurpark, während Jutta weiterging. Sie sagte mir dann Telefonnummern durch und bei der zweiten Adresse buchte ich ein Zimmer. Hotel Rheinischer Hof, direkt an der Uferpromenade. Angekommen im Hotel fragten wir nach Trocknungsmöglichkeiten. Uns wurde gleich angeboten, unsere Wäsche mit der Waschmaschine waschen zu lassen. Prima Sache. Schlüpfer wieder sauber.
Die Dusche war sehr erfrischend und danach erforschten wir die Fahrzeiten der Fähren. Da die Personenfähre für uns zu spät ist (ab 9) gingen wir zur großen Fähre 1 km weiter. Die fährt von 5:30 bis 23:02 Uhr. Es hatte sich dann später aber trotzdem alles erledigt, weil wir doch erst auf dieser Rheinseite in Richtung Koblenz gehen werden.
Jo, so war das heute. Und ich bin gespannt, welche Muskeln sich morgen nur unter Protest in Gang setzen lassen.
Gute Nacht!

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Ein erlebnisreicher Tag und auch von hier gute Nacht!!
Mu und Vo