Mittwoch, 18. Juni 2008

Falls dies noch einer liest...

Nachdem das Knie ein paar Tage ruhig war, ist es seit gestern wieder schlimmer geworden. Montag habe ich einen Termin beim Chirurgen. Soll er sich mal ansehen.

Ich werde wohl Frührente, Hartz IV, Pflegestufe 3 und solche Sachen schon mal beantragen... ;-)

Mittwoch, 4. Juni 2008

Zukunft

Tjo, mit der Wanderei kann ich es erstmal bleiben lassen. Aber vielleicht mache ich die Tour mit dem Fahrrad weiter. So wie Herr Riegert und Frau, von dem ich die Jakobsmuschel habe. Ursprünglich hatte ich immer schon gesagt, dass ich den Weg höchstens mit dem Rad machen würde. Dann kam ich auf den Trichter mit dem Wandern, nun bin ich wieder beim Fahrrad. Der Kreis hat sich also geschlossen... ;-)

Im September habe ich wieder Urlaub und mal sehen, ob ich dann schon den Rhein entlang radele.

Allerdings werde ich meine kleineren Wanderungen hier in der Gegend nicht aufgeben. Das hat mir immer viel Spaß gemacht und man kann dabei herrlich abschalten. Und Bewegung an der frischen Luft kann ja auch so schädlich nicht sein.

Dienstag, 3. Juni 2008

Bin zu Hause

Mein Eintrag von unterwegs ist wohl nicht angekommen hier. Naja, egal.
Ich bin also heute für 34,90 Euro von Koblenz nach Höxter gefahren. Eigentlich wollte ich erst mittags in Koblenz losfahren, aber da ich heute morgen fast gar nicht mehr von der Stelle gekommen bin, habe ich den erstbesten Zug um 9:16 genommen. Über Köln, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Hamm und Paderborn ging es dann nach Hause. Am schlimmsten war das Umsteigen in Hamm. Eh nur 6 Minuten Zeit, Zug etwas verspätet angekommen und dann einmal Treppe runter und wieder rauf. Das hat gezwirbelt.
In Höxter wurde ich dann von meinem Vater abgeholt. Nach Hause, schnell was essen und los zum Doc. Ich sollte vor 4 dort zur Sprechstunde kommen. Diagnose: durch leichte Schrägstellung meines Knies ist die größte Belastung mehr an der Außenseite als mittig. Dadurch werden die Kapseln und Sehnen dort erhöht belastet. Durch die lange Strecke aus Asphalt hat sich die Sache verschärft. Trainiert habe ich ja fast nur auf Waldwegen. Also erstmal Pillen gegen die Entzündung, keine Belastung die nächsten Tage (auch kein Fahrrad - aber habe ja Roller...) und wenn Freitag nicht weg, dann zum Sportarzt.
Mal sehen wie es wird. Aber solche Wanderungen werde ich vorerst nicht mehr machen. Vielleicht wechsele ich aufs Fahrrad.
Danke euch allen für die positive Resonanz während der Vorbereitung und den paar wenigen Tagen meiner Pilgerei. Es hat mir viel Kraft und Mut gebracht, aber es hat halt trotzdem nicht sollen sein.

Jutta ist übrigens gut in Boppard angekommen. Trotz Blasen und Abschürfungen an den Füßen.

PS: Ich habe weder Blasen noch sonstige Blessuren. Nur eine kleine Stelle am Oberschenkel, wo die Tasche von der Kamera etwas gescheuert hat. Lidl-Wanderschuhe kann ich nur empfehlen!

Montag, 2. Juni 2008

Fahre nach Hause

Tjo, geht nicht mehr. Heute nachmittag war es die Hölle mit dem Knie. Irgendwie innendrin tut es sau weh. Salbe nützte gar nichts. Durch die Humpelei ist das andere Bein auch schon angeschlagen.
Aber zum Tag: Bei ordentlicher Hitze ging es schon los. Die Sonne brannte und es gab kaum Schatten. Dazu ging es nicht am Rhein entlang, sondern direkt neben der B9 und der Bahnlinie. Fast kein Schatten. Dann kam eine Unterführung unter der Straße und der Bahnline durch. Dort konnte man ein Pfeiffen hören. Eine Dampflok? Ich schaute über die Lärmschutzwand und in der Ferne stieg schwarzer Rausch auf. Dann kam sie auch schon angeraucht. Schöne Fotos gemacht...
Etwas weiter entdeckten wir auf einem Schilder das erste Jakobsweg-Symbol. Bis Andernach folgten einige dieser Muscheln, teilweise auch auf Wegsteinen.
So gut 2 km vor Andernach war es dann aus mit mir. Das Knie wollte nicht mehr weiter. Jutta ist dann vorgegangen, während ich zum Bahnhof hinkte. Ca. eine halbe Stunde saß ich dann im Zug. In Koblenz erstmal zur Post, um für Jutte ein Pakcset für die Rücksendung nicht benötigter Klamotten. Dann quer durch die Stadt an das Moselufer in der Nähe der Deutschen Eck. Dort saß ich so gut 1,5 Stunden im Park auf einer schattigen Bank. Dann zum Deutschen Eck, Touristen gucken. Anschliesend zur Touristeninfo und dort ein Zimmer gebucht. Anschließend in die St. Kastor Kirche zum abkühlen. Bockwurst und kalte Cola am Rheinufer und dann der Aufstieg in das Denkmal. Rauf ging es ja noch, Treppen runter ging fast nicht.
Dann kam die Meldung von Jutta, dass sie an der Moselbrücke angekommen ist. Dort haben wir uns dann wiedergetroffen. War wohl sehr heftig die Strecke heute. Die hätte ich wohl auch mit heilen Knochen nicht geschafft. Dazu schwüles drückendes Wetter. Dann erstmal ins Hotel und unter die Dusche. Wie neu geboren. Aber kurz shopping in der Stadt musste noch sein, wobei ich früher den Rückweg angetreten habe. Nun bleibe ich erstmal auf dem Bett liegen. Morgen werde ich erst das Paket zur Post bringen, ein lauschiges Plätzchen suchen und um 12.12 geht es dann Richtung Heimat.
Na dann N8 und, wie man im Teenie-Chat sagt, heagdl

Sieht nicht gut aus

Mahlzeit!
Kleiner Zwischenbericht: Mein Knie macht mir arge Probleme und so bin ich von Andernach bis Koblenz schon mit dem Zug gefahren. Nun sitze ich am Deutschen Eck und warte auf Jutta. Ich warte bis morgen früh noch ab und wenn es dann nicht geht, breche ich die Aktion ab. Ich glaube, dadurch breche ich mir keinen Zacken aus der Krone. Ist zwar schade, aber meine Knochen sind mir wichtiger. Es war nen Versuch wert und hat bis jetzt auch Spaß gemacht. Aber im Moment sieht es so aus, als dass ich morgen die Heimreise antrete.

Sonntag, 1. Juni 2008

Nun etwas ausfürlicher

Ich liege zwar noch nicht im Bett, sondern sitze auf Stufen zu einem Anleger. Ein paar Meter weiter qutischen Entenküken.
Jo, also um halb 8 heute morgen haben wir die Pension verlassen und bei einer Bäckerei vor der Tür gefrühstück. Dann ging es weiter zur Fähre von Bad Honnef zum Rolandseck. Dort angekommen machten wir den Anstieg zum Rheinhöhenweg. Im Wald war es schon recht schwül. Es war alles recht gut ausgeschildert. Und nach einer ganzen Weile im Wald kamen wir durch Oberwinter. An der Botschaft der Ukraine und einem Pkw aus Bad Driburg vorbei. In Bandorf dann verliesen uns die Schilder und wir fragten einen Anwohner. Dieser hat uns geraten, lieber den Radwweg am Rhein zu nutzen, weil wir sonst riesen Umwege gehen müssten. Gesagt getan. Also runter vom Berg, überholt von unserem "Berater" auf dem Fahrrad. Am Rhein gibt es wenigsten mehr zu sehen. Im Wald ist es zwar auch nett und vor allem ruhiger, aber Abwechselung erleichtert das Vorwärtskommen. Über Remagen (dort machten wir Pause und der Herr aus Bandorf kam dort mit dem Fahrrad her und kam nochmal kurz zu uns) ging es dann in Richtung Bad Breisig, dem heutigen Ziel. Eine schöne Dusche lockte, denn heute war es schon recht warm. Während der letzten 5 km spürte ich schon meine Muskeln, vor allem in den Oberschenkeln. Dann in Breisig erstemal zur Kirche. Pfarrer war natürlich keiner zu finden. Die haben sich wohl alle vor uns versteckt. Auf dem Weg zur Touristeninfo zwackte dann mein Knie (altes Wanderleiden) un dich setzte mich in den Kurpark, während Jutta weiterging. Sie sagte mir dann Telefonnummern durch und bei der zweiten Adresse buchte ich ein Zimmer. Hotel Rheinischer Hof, direkt an der Uferpromenade. Angekommen im Hotel fragten wir nach Trocknungsmöglichkeiten. Uns wurde gleich angeboten, unsere Wäsche mit der Waschmaschine waschen zu lassen. Prima Sache. Schlüpfer wieder sauber.
Die Dusche war sehr erfrischend und danach erforschten wir die Fahrzeiten der Fähren. Da die Personenfähre für uns zu spät ist (ab 9) gingen wir zur großen Fähre 1 km weiter. Die fährt von 5:30 bis 23:02 Uhr. Es hatte sich dann später aber trotzdem alles erledigt, weil wir doch erst auf dieser Rheinseite in Richtung Koblenz gehen werden.
Jo, so war das heute. Und ich bin gespannt, welche Muskeln sich morgen nur unter Protest in Gang setzen lassen.
Gute Nacht!

Aua aua

In Bad Breisig angekommen heute Nachmittag..
Ich habe heute feststellen müssen, dass ich Muskeln habe. Vor allem in den Beinen. Die sind so richtig schwer geworden.
Unterkunft direkt am Rhein, wo wir gerade sitzen und Essen. Das entschädigt.
Alles weitere gleich, wenn ich auf dem Bett liege.

Samstag, 31. Mai 2008

Und nun der 2. Teil

Also, wir also zum Einkauf von Lebensmittel in den Kaisers Markt. Nach dem Bezahlen entdeckt Jutta am schwarzen Brett einen Aushang. Eine Typisierungsaktion zwecks Knochenmarkspende soll morgen stattfinden und zwar von der Stefan-Morsch-Stiftung. "Ja, und?" fragt ihr nun. Jutta kennt den Chef des ganzen, Emil Morsch, sehr gut. Also hat sie ihm eine Sms geschockt, ob er persönlich auch dabei ist. Kam keine Antwort. Also wir erstmal bei einem Fest der Musikschule (mit Regencape bekleidet) Würstchen gegessen und dann in der Kirche Kerzen angesteckt. Wird brauchten ja auch noch unseren Stempel, aber das katholische Pfarrhaus war als solches nicht zu erkennen und wir wollten zu der evangelischen Gemeinde. Da entdeckte ich einen London-Doppeldeckerbus uns entgegenkommen. "oh, guck mal, schöner Bus", meinte ich. "Das ist der Bus von Emil!!!!" rief Jutta. Und beim Näherkommen tauchte Emil auch schon hinter dem Bus auf. Er und seine Mitarbeiterin konnten ihren Augen nicht trauen. Da denkt man nichts Böses und Jutta aus Höxter taucht auf ;-) Nach einem kurzen Plausch wurden wir zum Essen eingeladen, was aber nachträglich auf morgen verschoben wurde. So trifft man sich wieder....
Naja, wir dann weiter zum Pfarrer. Der Sohn öffnete die Tür. Pfarrer und auch seine Kollegin nicht da - heute war Synode... Wieder zurück zum katholischen Pfarrhaus; auch keiner da. Den Stempel haben wir dann von unserer Wirtin bekommen.
Nach ca. 2 Stunden Siesta sind wir nochmal losgegangen, an den Rhein, um die Fähre zu suchen. Diese haben wir dann auch nach einem Marsch durch die Parkanlagen gefunden und mit Blick auf Rolandseck dort den Blick auf den Rhein genossen. Es kam sogar das runde helle Ding namens Sonne hervor, die wir am Rhein noch nicht gesehen hatten.
Über unplanmäßige Umwege sind wir dann zurück zur Unterkunft.
Nun höre ich mal an der Matraze... N8

Danke für die Grüße von Christine, Laura und Reinhard (die Segenssprüche kamen gut an!) und pwink an Nini

Samstag, Teil 1

Um kurz vor 7 ging es heute schon los. Jutta hatte ausgeschlafen, ich natürlich noch nicht. Aber auf mich wird keine Rücksicht genommen... ;-) Also aufstehen fertigmachen, Klamotten packen und auf zum Frühstück. Dieses konnte man aus einem sehr reichhaltigen Angebot auswählen. Kurz nach 8 war der Bauch voll und wir holten unser Gepäck und checkten aus. Über die Eisenbahnbrücke zum Dom. Foto hier. Foto dort. Dann runter zum Anleger auf die "Wappen von Köln". An einem Tisch vorne am Bug machten wir es uns gemütlich. Es war wieder sehr diesig, aber trocken. Um 9:30 legten wir pünktlich ab. Jutta schrieb in ihr Tagebuch und ich guckte in der Gegend herum. Auch wurden wir auf den Jakobsweg angesprochen. Eine Dame, die auch schon gepilgert ist, hatte uns entdeckt.
Allerdings wurde es jedoch immer windiger und die Wolken dichter, bis es dann anfing zu regnen. Wir kamen in ein Gewitter, aber standen ja im Trockenen unter dem Dach (während im Schiffsinneren eine 2-Mann-Band Schnulzen spielte). Aber so etwas Regen erschüttert uns ja nicht. Und schon kam der nächste Jakobspilgerer auf uns zu. Er war schon 11 mal den Camino gelaufen - und gestern vom Baum gefallen. "Jeder soll seinen eigenen Camino machen. Ob nun zu Fuß, Teilstrecken mit Schiff oder Bus, das ist egal.", war seine Kernaussage. Genauso sehe ich das auch. Ob nun Hardcore-Pilgerer oder Kerkeling, das ist völlig egal. Jeder Mensch ist anders, jeder hat andere Vorstellungen/Vorlieben. Für jeden der individuelle Weg.
Bei strömenden Regen kamen wir gegen 14 Uhr in Bad Honnef an und ich konnte das Regencape testen. Es ist dicht! Wir machten uns auf die Suche nach der Pension (und fanden sie auch) und gingen dann zum Shopping nochmal in die Stadt. Das kommt dann im 2. Teil...

Freitag, 30. Mai 2008

Und so ward aus Morgen und Abend der erste Tag

Tja, nun sind wir in Köln. Die Fahrt war ganz gut. Nur 50 m vor dem Bahnhof, direkt auf der Rheinbrücke gabs eine Verzögerung (irgendein Polizeieinsatz).
Noch im Bahnhof wurden wir vom Rollerkollegen Ulrich in Empfang genommen. Der erste Weg führte uns ins Domforum, um den Stempel für den Pilgerausweis zu bekommen. Mein erster Stempel überhaupt!!!! *freu* Nach einem Besuch des Abortes ging es erst einmal in den Dom. Dort war aber gerade ein Gottesdienst. Aber eine Besichtigung hatten wir ja im letzten Jahr erst unternommen. Und ich habe eine Kerze angezündet für alle diejenigen, an die ich denke und die vielleicht auch an mich denken. Jutta hat das auch gemacht für den Rest der Welt... ;-)
Anschließend gab es eine kleine Führung um den Dom herum, wo wir das erste Mal bei dieser Tour angesprochen wurden. Eine ältere Dame hatte unsere Jakobsmuschel an den Rucksäcken entdeckt. Ein kleines Symbol bringt wildfremde Menschen ins Gespräch. In einer Welt, in der man sonst bloß keinen Fremden anspricht. Das war das erste große Erlebnis.
Über die Bahnbrücke, die ordentlich bebt, gingen wir rüber nach Deutz und checkten in der hypermodernen Jugendherberge ein. Wenn nicht Jugendherberge dranstehen würde könnte es auch als gutes Hotel durchgehen.
Dann ging es wieder los über die Deutzer Brücke in die Altstadt. Ulrich führte uns durch die Gassen mit gut besuchten Lokalen, zu Tönnes und Schäl, Millowitschdenkmal,... Durch einen Döner gestärkt und nach einem Kölsch (ich Apfelschorle...) ging es in die Shoppingmeile. Und siehe da - es fing an zu Tröpfeln. Egal. Weiter. Teilweise hatten die Geschäfte bis 22 Uhr auf, aber wir waren ja nicht zum Vergnügen da... Dann verabschiedeten wir uns von Ulrich und gingen im Regen, bei zuckenden Blitzen, grollenden Donner (dramatisch, gell?) zur Herberge zurück. Fix unter die warme Dusche. Nun liegen wir auf den Betten. Jutta schreibt und ich tippe. Und gleich Heia machen.
Planung für morgen: 7 Uhr aufstehen (ich dachte, ich hätte Urlaub...), fertigmachen, frühstücken, und um 9:30 legt das Schiff Richtung Bad Honnef ab.
Na dann gute Nacht! Für Insider: tschöschaf, sternchen, möndchen

PS: Vielen lieben Dank, Ulrich, dass du dir die Zeit genommen hast, mit uns durch Köln zu ziehen!!!

Unterwegs sind wir schon mal

Bis kurz hinter Hamm haben wir es schon geschafft. Der Zug ist nun schön voll, aber ein Platz auf der Treppe reicht ja auch. Ist eh kein Luxusurlaub, wenn ich das richtig verstanden habe. Rucksack ist dann doch noch recht schwer geworden, aber ich habe nicht mehr gewogen. Essbare Sachen werden vernichtet, dann wirds leichter. Aber Blicke auf unser dickes Gepäck mit Jakobsmuschel gibt es auch schon. Bis später in Köln...

Mittwoch, 28. Mai 2008

Spannung!

Kurzer Zwischenbericht:

- Danke A.W. für die ersten Kommentare! Alle anderen dürfen aber auch... ;-)
- Rucksack wiegt nun 8,3 kg. Und das bleibt so. Kommt nur noch Proviant hinzu.
- Morgen gibt es auch eine Jakobsmuschel. Danke, Herr Riegert!!! (Herr Riegert hat den Jakobsweg nach Santiago de Compostella mit dem Fahrrad bestritten.)
- Baldrian wird bald notwendig.
- Freitag um 14:14 geht es am Bahnhof los. 17:38 sind wir dann in Köln.

Samstag, 24. Mai 2008

Es kann losgehen - fast

So, nun habe ich den Rucksack schon mal gepackt. Derzeit komme ich auf 5,9 kg und es fehlt eigentlich nur noch Kleinkram. Ich liege also noch gut im Rahmen, denn 10 kg ist absolutes Limit. Ich schätze mal, dass an Ladegeräten (lebenswichtig!!!), dünner Jacke, Ersatz-Shirt und so noch 2 kg dabei kommen.
Mein "Trainigsrucksackgewicht" lag auch schon bei 6,7 kg. Das hat ganz gut geklappt damit. Und die grinsenden Gesichter, wenn ich davon erzählte, dass ich Bücher als Ballast durch den Wald schleppe, vergesse ich mal...

Um meine eventuelle Fotografierwut ausleben zu können, habe ich mit heute schon mehr Speicher angeschafft. Mit insgesamt 9 GB dürfte ich eigentlich nun auskommen - auch mit Sicht auf die 3-wöchige Tour im September.

Soweit für heute.

PS: Die Aufregung steigt. Aber das gebe ich natürlich hier nicht zu. ;-)

Sonntag, 18. Mai 2008

Wieder eine Woche rum...

... und so richtig viel weiter bin ich auch nicht. Ich muss mich endlich mal darum kümmern, was ich so mitnehmen muss. Sonst stehe ich ohne Klamotten da.
Wie ich Jutta so kenne, hat sie schon alles parat liegen und könnte morgen losgehen. Ich bin da etwas dramelig, aber bislang hatte ich noch nie was wichtiges vergessen, wenn ich erst kurz vor der Reise meine Klamotten gepackt habe. Aber nun ist ja alles komplizierter. Nicht nur der Stauraum ist knapp, sondern auch auf das Gewicht muss ich achten.
Naja, vielleicht ist ja Donnerstag (FEIERTAG!!! juchuuuu!) schlechtes Wetter und ich kann nicht rollern oder wandern. Dann wird gepackt. Vielleicht klappt es dann ja mal.
Ansonsten habe ich noch kein Reisefieber, aber so eine kleine Vorfreude macht sich schon breit. Ich habe keinen blassen Schimmer, was mich so erwartet. Aber es beruhigt schon, dass Jutta dabei ist, die sich schon damit auskennt. Dann musst die halt etwas für mich mitdenken... ;-)
Eure positive Resonanz bestärkt mich aber darin, dass schon alles klappen wird. Ich bin ja auch Optimist und gehe die ganze Sache locker an.
So, nun muss ich in die Heia. Gute Nacht allerseits!

Samstag, 10. Mai 2008

Noch 20 Tage, dann geht es los

Nun wird es ernst. Jugendherberge in Köln ist auch schon gebucht.
Seit heute trichtere ich mir Calcium gegen Sonnenbrand (bin doch so empfindlich) und Magnesium für die Muskeln ein.
Und mein Training wird nun auch intensiviert; ich will mich ja schließlich nicht abhängen lassen... Also wandere ich immer fleißig den Räuschenberg rauf und runter. Macht irgendwie sogar Spaß.
Der große Rucksack ist vom Dachboden auch runtergekommen und wird nun schon mal probeweise gepackt. Aber das gestaltet sich schwierig, weil ich keinen Plan davon habe, was ich so brauche. Naja, hauptsache Handy, Ogo (das Ding, wo ich diese Einträge mit verfassen werde) und Kamera sind dabei. Ich werde wohl doch die schwere aber gute Spiegelreflexkamera mitnehmen (Elke M. meinte auch, lieber die und nen Schlüpfer dafür weniger...).
Noch ist ja Zeit. Aber es wird nun immer ernster...